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Verabschiedung von Pfarrerin Christine Jahn

Dekanat Erlangen 3 weeks ago

Am Michaelisfest wurde Pfarrerin Christine Jahn in der Baiersdorfer Stadtpfarrkirche St. Nikolaus feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Mehr als 250 Besucherinnen und Besucher erlebten einen würdevollen Gottesdienst, der vom Erlanger Bachchor, dem Baiersdorfer Kirchenchor und dem ImPuls-Chor musikalisch gestaltet wurde. Nach ihrer eindrucksvollen Predigt mit vielen persönlichen Gedanken vollzog Dekanin Gerhild Rüger die offizielle Entpflichtung von Pfarrerin Jahn.  

Während ihrer mehr als neunjährigen Amtszeit prägte Christine Jahn das Gemeindeleben nachhaltig. Sie setzte wichtige Impulse durch lebendige Gottesdienste, engagierte Seelsorge, ökumenische Zusammenarbeit und die von ihr initiierte Veranstaltungsreihe „Zugespitzt – Fragen unserer Zeit“, die aktuelle gesellschaftliche, ethische und religiöse Themen aufgreift. Als erste geschäftsführende Stadtpfarrerin in Baiersdorf wird sie einen besonderen Platz in der Geschichte der Kirchengemeinde behalten.

Im Anschluss an den Gottesdienst dankten unter anderem Bürgermeister Sebastian Erner, Vertreterinnen der katholischen Kirche, des Dekanats sowie des Kirchenvorstands für ihr engagiertes Wirken. Auch der Kinderchor verabschiedete sie vor dem Gemeindehaus mit eigenen Liedern. Pfarrerin Jahn wird künftig in Erlangen leben. Die seit September ausgeschriebene Pfarrstelle soll voraussichtlich im April 2027 neu besetzt werden. Für die Zeit der Vakanz sieht sich der Kirchenvorstand gut aufgestellt.

Carsten.kurtz

Bonhoeffer-Ausstellung: Haltung beginnt lange vor dem Widerspruch

Sonntagsblatt 3 weeks ago
Wie wird ein Mensch urteilsfähig – und wann wird aus einer Überzeugung verantwortliches Handeln? Diese Fragen stellt die Ausstellung „Wer bin ich? – Haltung zeigen in stürmischen Zeiten“, die vom 5. bis 18. Oktober in der Erlöserkirche Bamberg zu sehen ist. Im Mittelpunkt steht Dietrich Bonhoeffer – ausdrücklich nicht als fertiger Held.
Micha Götz

Doris Dörrie: Mehr für Sterbende tun

Sonntagsblatt 3 weeks 1 Tag ago
München (epd). Aus Sicht der Filmemacherin Doris Dörrie wird in Deutschland zu wenig für sterbende Menschen gesorgt. "Wir alle möchten in Würde alt werden, wir möchten gut gepflegt werden und einen guten Tod sterben. Keiner will irgendwo landen, wo er dahinsiecht, Schmerzen hat und allein ist", sagte die 71-Jährige der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag) und fügte hinzu: "Also müssen wir dafür sorgen, dass sich etwas ändert und wir nicht alles auf dem Rücken der Angehörigen austragen lassen."
epd